TOOL · KONSUMFORMEN

Wie viel THC kommt wirklich an?

Vergleiche Bioverfügbarkeit, Wirkungsbeginn und -dauer für die 5 wichtigsten Konsumformen — mit interaktivem Wirkungs-Timeline und individueller Dosis-Berechnung.

Schlüsselzahlen
Verglichene Methoden
Rauchen, Vaporizer, Edibles, Öl, Tinktur
Bioverfügbarkeit inhaliert
10–35%
Bioverfügbarkeit oral
4–20%
Nutzung
Gratis, ohne Konto
Herkunft
Indoor, Schweizer Produzenten
Mitglieder
—
in der ganzen Schweiz
Zuletzt redaktionell geprüft
20mg THC
2 mg (micro)20 mg (medium)200 mg (heavy)

z. B. 1 g Blüten bei 20 % THC = 200 mg

Direkter Vergleich

KonsumformBioverfügbarkeitWirkungsbeginnHöhepunktWirkungsdauerEffektive THC-Menge im Blut
Vaporizer
Verdampfen von Blüten oder Öl
30–56 %1 min–5 min10 min–30 min2 h–4 h6–11.2mg
Joint / Bong
Rauchen von Blüten mit Verbrennung
10–35 %30 s–10 min15 min–30 min1.5 h–4 h2–7mg
Dab / Konzentrat
Konzentrate über Rig oder Vape verdampfen
40–65 %15 s–2 min5 min–15 min1 h–3 h8–13mg
Tinktur (sublingual)
Öl unter die Zunge — Schleimhaut
10–40 %10 min–45 min1 h–2 h4 h–6 h2–8mg
Edible
Cookies, Gummies, Getränke — Verdauung
4–20 %30 min–90 min1.5 h–4 h4 h–8 h0.8–4mg

Wirkungsverlauf

Balken zeigt: Beginn (heller) · Peak · Ausklang
Vaporizer
Joint / Bong
Dab / Konzentrat
Tinktur (sublingual)
Edible
0
1h
2h
4h
8h

Sicherheits-Regeln

  • Bei Edibles mindestens 2 Stunden warten, bevor du nachlegst.
  • Anfänger: 5 mg THC bei Edibles, 1 Zug beim Vaporizer.
  • Kein Cannabis + Alkohol + Auto — jede Kombi verstärkt Risiken.
  • Rauchen belastet die Lunge — Vaporizer oder Tinktur sind schonender.

Deine passende Konsumform, im Club abgestimmt.

Mitglieder wählen aus geprüften Blüten, Vape-Cartridges und Tinkturen — mit exakten THC/CBD-Werten pro Charge.

Gratis beitreten

Werte sind gerundete Mittelwerte aus wissenschaftlicher Literatur (Huestis 2007, Grotenhermen 2003, MacCallum & Russo 2018). Individuelle Reaktion variiert stark je nach Toleranz, Stoffwechsel und Kontext.

Methodik: so rechnet dieses Tool

Der Konsumformen-Vergleich stellt Inhalation, Verdampfen, orale Aufnahme und topische Anwendung anhand von vier messbaren Achsen gegenüber: Wirkeintritt, Wirkdauer, Bioverfügbarkeit und Risikoprofil.

Rechenweg Schritt für Schritt

  1. 1. Wirkeintritt

    Inhalativ Sekunden bis Minuten, sublingual 15–45 Minuten, oral 30–120 Minuten, topisch lokal ohne systemischen Eintritt.

  2. 2. Wirkdauer

    Inhalativ 2–4 Stunden, oral 4–8 Stunden. Je später der Eintritt, desto länger und flacher der Verlauf.

  3. 3. Bioverfügbarkeit

    Inhalativ rund 25–30 %, sublingual 12–35 %, oral 6–20 %. Diese Spannen bestimmen, wie viel Wirkstoff pro Milligramm tatsächlich ankommt.

  4. 4. Risikoprofil

    Verbrennung erzeugt Pyrolyse-Produkte, Verdampfen vermeidet sie weitgehend, orale Aufnahme birgt vor allem das Risiko der Überdosierung durch Nachlegen.

Rechenbeispiel

  • Ziel: gleichmässige Wirkung über den Abend, keine Rauchbelastung.
  • Inhalation fällt wegen Verbrennung weg, Vaporisieren wegen kurzer Dauer nur teilweise geeignet.
  • Oral: Eintritt nach 60–90 Minuten, Dauer 4–8 Stunden, Bioverfügbarkeit tief → höhere mg-Menge nötig.
  • Ergebnis: orale Aufnahme mit niedriger Startdosis und einer einzigen Nachdosierung nach 2 Stunden.

Grenzen der Methode

  • Alle Werte sind Populationsmittel; individuelle Abweichungen sind erheblich.
  • Produktqualität und Zubereitung (z. B. Decarboxylierung, Fettträger) verschieben die orale Aufnahme deutlich.
  • Der Vergleich bewertet Pharmakokinetik, nicht die rechtliche Zulässigkeit einer Konsumform.

Datengrundlage

  • Pharmakokinetische Übersichtsarbeiten zu Cannabinoiden.
  • Präventions- und Konsumhinweise Schweizer Fachstellen.

Häufige Fragen zum Tool

Ist Verdampfen wirklich schonender als Rauchen?

Beim Verdampfen entstehen keine Verbrennungsprodukte, weil unterhalb der Pyrolyse-Temperatur gearbeitet wird. Das reduziert die Schadstoffbelastung deutlich.

Warum wirken Edibles so unterschiedlich?

Weil die orale Aufnahme von Mageninhalt, Fettgehalt und Leberstoffwechsel abhängt; die Bioverfügbarkeit variiert deshalb um den Faktor drei und mehr.

Wirken topische Produkte systemisch?

In der Regel nicht. Salben und Cremes wirken lokal in der Haut und erreichen kaum messbare Blutspiegel.

Kein Code? Kein Problem.

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