Medizinisches Cannabis bei Colitis ulcerosa — Schweiz 2026

Colitis ulcerosa ist chronisch-entzündlich. CB2-Rezeptoren im Darm modulieren Entzündung — CBD & THC als Add-on werden zunehmend erforscht.

TL;DR: In der Schweiz leben ~15'000 Menschen mit Colitis ulcerosa. Mesalazin, Biologika (Vedolizumab, Ustekinumab) sind Standard. CB2-Aktivierung im Darm reduziert Zytokine — Naftali 2021 (RCT, n=32): CBD-reiches Öl senkte Lichtiger-Index signifikant. Add-on bei Refraktärverlauf. Members 50 CHF statt 190.

Was Studien zeigen

Naftali 2021 (Digestive Diseases): CBD-Öl 4.7 % über 10 Wochen — signifikante Verbesserung der Lebensqualität und QoL-Scores bei Colitis ulcerosa.

Irving 2018 (RCT, n=60): CBD-reiches Extrakt gut verträglich, klinische Remissionsrate nicht-signifikant, aber deutlich weniger unerwünschte Ereignisse als Placebo.

ECCO-Guideline 2022: Cannabinoide als adjunktive Symptomkontrolle bei therapierefraktärer CU erwähnt.

Präparate & Dosierung

CBD-Vollspektrum-Öl 50–150 mg/Tag verteilt auf 2 Dosen — antientzündlich.

THC 2.5–5 mg abends bei Schub-Schmerz und Schlafstörung.

CBD-Klysmen (rezepturmässig, 100 mg in 60 ml) bei linksseitiger Colitis — lokal wirksam.

Sparen als CannabisClub-Member

Gastroenterologie-Cannabis-Konsultation: 190–280 CHF. Member: 50 CHF pauschal, Telemedizin. Mitgliedschaft gratis.

FAQ

Ersetzt Cannabis mein Mesalazin?

Nein. Standardtherapie fortführen — Cannabis ist Add-on bei Restsymptomen oder Refraktärverlauf.

Was spart die Mitgliedschaft?

50 CHF statt 190 CHF pro Konsultation. Mitgliedschaft gratis.

Zahlt die Krankenkasse?

In Einzelfällen Art. 71a bei therapierefraktärer CU möglich. Meist Selbstzahler.