Medizinisches Cannabis bei Tourette-Syndrom — Schweiz 2026
Beim Tourette-Syndrom gilt Cannabis dank der Studien von Kirsten Müller-Vahl als etablierte Zweitlinie — für Members zu einem Bruchteil der Konsultationskosten.
Beim Tourette-Syndrom reduzieren THC-Präparate in mehreren RCTs (Müller-Vahl 2002, 2003) Tics und assoziierte Zwänge signifikant. Wirksam vor allem Dronabinol 5–10 mg/Tag oder Cannabisblüten (Bedrocan/Bediol). Rezept: Neurolog:in oder Psychiater:in mit Tourette-Erfahrung. CannabisClub-Members: 50 CHF Erstkonsultation statt 190.
Was Studien zeigen
Müller-Vahl 2002 (RCT crossover): Dronabinol 5–10 mg reduziert Tic-Schwere (STSS, YGTSS) und Zwänge signifikant.
Müller-Vahl 2003 (RCT, 6 Wochen): keine kognitiven Nebenwirkungen — wichtiges Sicherheitssignal.
Präparate & Dosierung
Dronabinol: Start 2.5 mg abends, Steigerung auf 5–10 mg/Tag, aufgeteilt.
Bedrocan 22 % vaporisiert: 0.1–0.2 g bei starken Ticphasen. Wirkeintritt 5–10 Minuten.
Als CannabisClub-Member sparen
Tourette-Therapie mit Cannabis erfordert regelmässige Nachkontrollen. Externe Konsultation 190 CHF, als Member 50 CHF pauschal — bei quartalsweiser Kontrolle sparst du 560 CHF pro Jahr.
Registrierung ist gratis. Jetzt Member werden.
FAQ
Ersetzt Cannabis meine Neuroleptika?
Manchmal ja — bei Ansprechen können Aripiprazol, Risperidon oder Tiaprid reduziert werden. Umstellung immer mit erfahrener Ärzt:in, nie eigenständig.
Was spare ich als CannabisClub-Member?
50 CHF statt 190 CHF pro Konsultation. Bei quartalsweiser Kontrolle 560 CHF Ersparnis pro Jahr. Registrierung gratis.
Zahlt die Krankenkasse Cannabis bei Tourette?
Bei therapieresistentem Verlauf möglich, Kostengutsprache via Art. 71a KVV. Die Evidenz für Cannabis bei Tourette ist solide, was Anträge erleichtert.
Cannabis bei Tourette-Syndrom — Rezept Schweiz 2026 (Member 50 CHF)