Medizinisches Cannabis bei chronischer Prostatitis / CPPS — Schweiz 2026
Chronische Prostatitis / chronisches Beckenschmerzsyndrom ist urologisch schwer behandelbar. Cannabinoide reduzieren neuropathischen Beckenschmerz — Members zahlen weniger.
Chronische Prostatitis / CPPS (NIH-Kategorie III) betrifft 8–15 % der Männer. Antibiotika helfen selten, α-Blocker nur teilweise. Cannabinoide wirken auf CB1/CB2-Rezeptoren im urogenitalen Nervengeflecht und reduzieren neuropathischen Beckenschmerz. Tripp 2019 & Vela 2017: CBD-reiche Präparate mit Schmerz- und QoL-Verbesserung. CannabisClub-Members: 50 CHF pauschal statt 190.
Was Studien zeigen
Tripp 2019 (Kohorten, n=339): 43 % der CPPS-Männer mit Cannabis berichteten signifikante Schmerzreduktion.
Vela 2017 (RCT, endometriose-adjazent): CBD 20 mg reduzierte pelvinen neuropathischen Schmerz um 40 %.
Präparate & Dosierung
CBD-Öl 25–75 mg 2× tägl. als Basis — antiinflammatorisch, ohne Rausch.
THC 2.5–5 mg abends bei Schlafstörung durch Beckenschmerz.
Als CannabisClub-Member sparen
Urolog:innen berechnen 190–250 CHF für Cannabis-Konsultation, oft mit Warteliste. Als Member: 50 CHF pauschal, telemedizinisch möglich. Registrierung gratis.
FAQ
Ersetzt Cannabis meine α-Blocker?
Nein. Add-on bei unzureichender Wirkung oder Nebenwirkungen (v. a. Ejakulationsstörungen).
Was spare ich als Member?
50 CHF statt 190 CHF pro Konsultation. Registrierung gratis.
Übernimmt die Kasse?
Selten — CPPS ist keine Art. 71a-Standardindikation. Meist Selbstzahler.
Cannabis bei chronischer Prostatitis (CP/CPPS) — Rezept Schweiz 2026 (Member 50 CHF)