Terpinen — das Terpen im Detail
Terpinen ist eines der meistdiskutierten Terpene der Cannabis-Pflanze. Es riecht zitrisch-kräuterig, leicht bitter, kommt auch in Teebaumöl, Muskatnuss und Kardamom vor und trägt zum Entourage-Effekt bei.
Terpinen ist ein Terpen mit zitrisch-kräuterig, leicht bitter-Aroma und antioxidativen, antifungalen Effekt. Siedepunkt: 174 °C — beim Vaporisieren also nicht zu heiss einstellen. Prominent in Sorten wie Cheese-Familie, Super Silver Haze, Chernobyl.
Was ist Terpinen?
Terpinen gehört zur Familie der Terpene — flüchtige Aromastoffe, die in unzähligen Pflanzen vorkommen und den Grossteil des Cannabis-Geruchs ausmachen. In Cannabis-Sorten variiert der Terpinen-Anteil stark, von Spuren bis zu >1 % des Trockengewichts.
Neben Cannabis findet man Terpinen auch in Teebaumöl, Muskatnuss und Kardamom — deshalb erkennst du das Aroma oft intuitiv wieder.
Wirkung & Entourage-Effekt
Terpene alleine erzeugen kein High. In Kombination mit Cannabinoiden wie THC oder CBD modulieren sie jedoch die subjektive Wirkung — der sogenannte Entourage-Effekt. Terpinen wird mit antioxidativen, antifungalen Effekt in Verbindung gebracht.
Wichtig: die meisten Daten stammen aus Tier- oder In-vitro-Studien. Menschliche RCTs zu einzelnen Terpenen sind selten.
In welchen Sorten steckt es?
Bekannt für hohen Terpinen-Anteil sind unter anderem: Cheese-Familie, Super Silver Haze, Chernobyl. Ein aktuelles Laborzertifikat des Batches ist immer der beste Beweis — Terpenprofile schwanken zwischen Erntewellen.
FAQ
Was ist der Siedepunkt von Terpinen?
174 °C. Beim Vaporisieren nicht zu heiss einstellen, sonst verdampft das Terpen bevor du es schmeckst.
Ist Terpinen psychoaktiv?
Nein. Terpene alleine erzeugen keinen Rausch, sie modulieren aber die Wirkung von THC und CBD.
Wo kommt Terpinen sonst noch vor?
Zum Beispiel in Teebaumöl, Muskatnuss und Kardamom.
Terpinen: Wirkung, Aroma & in welchen Cannabis-Sorten? (2026)