CBD White Label & Private Label
Was heute unter White Label / Private Label verfügbar ist – und was nicht.
TL;DR
- Verfügbar: Öle, Blüten-Pouches, ausgewählte Extrakte.
- Ab Mindestmenge, mit CoA pro Charge.
- Design und Etikett vom Partner, Konformität mit Zielland verantwortet Partner.
- Nicht verfügbar: THC-Produkte, Novel-Food-kritische Kategorien ohne Zulassung.
Was in White Label heute geht
Standard-CBD-Öle (Broad-/Full-Spectrum, 5–25 %), Blüten-Pouches in kleineren Verpackungsgrössen und ausgewählte Extrakte lassen sich mit Partner-Etikett produzieren – ab definierten Mindestmengen pro Format.
Verantwortungs-Teilung
Wir liefern Bulk-Produkt, Verpackung und (auf Anfrage) Etikettendruck. Der Partner verantwortet Marken-Design, Marktkonformität (Novel Food, Kosmetik, Kennzeichnung) und Vertrieb im Zielland.
Was in White Label nicht geht
THC-Produkte, medizinische Claims ohne Zulassung, Novel-Food-Kategorien in Ländern, die keine EU-Zulassung akzeptieren.
Was White Label realistisch bedeutet – und was nicht
White Label heisst: bestehende, geprüfte Ware unter eigener Marke. Es heisst nicht, dass beliebige Rezepturen, Aromen oder Wirkstoffkombinationen ab kleiner Menge produzierbar sind. Sinnvoll skalierbar sind Verpackung, Etikett, Gebindegrösse und Sortenauswahl; Neuentwicklungen einer Formulierung bedeuten Entwicklungszeit, Stabilitätstests und eine deutlich höhere Mindestmenge.
Für Shops ist gerade das die gute Nachricht: Der Markenaufbau passiert an der Verpackung und in der Kommunikation, nicht in der Rezeptur. Eine klar gestaltete Linie mit drei bis fünf Sorten, konsistenter Optik und ehrlicher Analytik verkauft in der Praxis besser als zwölf beliebige Varianten ohne Profil.
- Anpassbar: Etikett, Gebinde, Sortenmix, Füllmenge
- Aufwändig: neue Formulierungen, Aromen, Wirkstoffkombis
- Analytik bleibt chargenbezogen und wird mitgeliefert
- Markenwirkung entsteht über Konsistenz, nicht über Sortenzahl
Etikettierung: die häufigste Fehlerquelle
Die meisten Probleme im White Label entstehen nicht in der Produktion, sondern auf dem Etikett. Gesundheitsbezogene Aussagen sind bei CBD-Produkten unzulässig, wenn keine zugelassene Angabe vorliegt – „hilft bei Schlafstörungen" macht aus einem Konsumgut faktisch ein Arzneimittelversprechen. Ebenso häufig fehlen Pflichtangaben: Chargennummer, Nettofüllmenge, Verantwortlicher Inverkehrbringer, Warnhinweise.
Wir prüfen Etikettenentwürfe von Partnern auf offensichtliche Risiken, ersetzen damit aber keine rechtliche Prüfung im Zielmarkt. Wer in mehrere Länder liefert, sollte Etiketten pro Markt und nicht als Einheitsversion planen.
FAQ
Ab welcher Menge lohnt sich White Label?
Typischerweise ab niedriger vierstelliger Einheiten-Zahl pro Öl-Format.
Wie lange dauert die Produktion?
Je nach Format 4–8 Wochen inkl. Freigabe und Analytik.
Ab welcher Menge ist White Label sinnvoll?
Sobald ein wiederkehrender Bedarf besteht und die Verpackungskosten pro Einheit nicht mehr die Marge auffressen — meist ab mehreren hundert Einheiten pro Linie.
Übernehmt ihr das Etikettendesign?
Wir liefern die technischen Vorgaben und prüfen auf offensichtliche Risiken; Gestaltung und rechtliche Freigabe im Zielmarkt liegen beim Partner.
Kann ich meine eigene Verpackung anliefern?
Ja, sofern sie für Lebens- bzw. Genussmittelkontakt geeignet, licht- und geruchsdicht ist und die Abfüllprozesse damit umsetzbar bleiben. Wir prüfen Muster vorab und melden zurück, wenn ein Gebinde für die geplante Füllmenge oder die Haltbarkeit ungeeignet ist. Erfahrungsgemäss scheitern eigene Verpackungen weniger am Material als an der Passform: zu grosse Gläser führen zu Bruch und Feuchteverlust, zu kleine machen das exakte Abfüllen unwirtschaftlich.