Indica vs Sativa

Indica ist kurz, breitblättrig und wirkt körperlich entspannend — klassisch für den Abend. Sativa ist hoch, schmalblättrig und wirkt zerebral aktivierend — klassisch für den Tag. Fast alle modernen Sorten sind jedoch Hybriden.

Kurzantwort: Indica ist kurz, breitblättrig und wirkt körperlich entspannend — klassisch für den Abend. Sativa ist hoch, schmalblättrig und wirkt zerebral aktivierend — klassisch für den Tag. Fast alle modernen Sorten sind jedoch Hybriden.

Direktvergleich

IndicaSativa
MorphologieKurz (~1 m), buschig, breite Blätter, kurze Blütezeit (7–9 Wochen)Hoch (2–3 m), schmale Blätter, lange Blütezeit (10–14 Wochen)
WirkungKörperlich, entspannend, 'couch-lock', schlafförderndZerebral, aktivierend, kreativ, uplifting
Dominante TerpeneMyrcen, Linalool, CaryophyllenLimonen, Pinen, Terpinolen
Ideal fürAbend, Schlaf, Schmerz, MuskelverspannungTag, Kreativität, Konzentration, Stimmung
Beispiel-StrainsNorthern Lights, Bubba Kush, Granddaddy Purple, Purple PunchJack Herer, Durban Poison, Sour Diesel, Green Crack

Wann A wählen: Indica

Reine Indicas wählen für Abend, Schlaf und körperliche Entspannung — Vorsicht bei Erstkonsumenten wegen intensivem Body-High.

Wann B wählen: Sativa

Reine Sativas wählen für Tag, Kreativität und soziale Anlässe — bei anfälligen Personen kann die aktivierende Wirkung Angst auslösen.

FAQ

Ist die Indica/Sativa-Unterscheidung noch relevant?

Botanisch ja — als Wirkindikator zunehmend weniger. Moderne Genetik ist zu > 90 % hybrid, und das Terpen-Profil sagt mehr über die Wirkung aus als das Etikett.

Welche Sorten sind für Anfänger geeigneter?

Ausgewogene Hybriden mit 12–18 % THC und einem CBD-Anteil (z. B. Harlequin, Cannatonic). Reine Sativas oder Indicas mit > 22 % THC sind für Erstkonsumenten oft zu intensiv.

Gibt es reine Indicas oder Sativas noch?

Kaum — nur klassische Landrassen wie Hindu Kush (Indica) oder Durban Poison (Sativa) gelten heute noch als 'rein'. Alles andere ist hybridisiert.