Cannabis in Schwangerschaft & Stillzeit

Fachgesellschaften (ACOG, SGGG, WHO) raten von Cannabis in Schwangerschaft und Stillzeit ab.

THC passiert Plazenta und geht in Muttermilch über. Assoziationen: niedrigeres Geburtsgewicht (~110 g), höheres Frühgeburts-Risiko, mögliche Effekte auf Aufmerksamkeit/Impulskontrolle. CBD in Schwangerschaft: unzureichende Daten, wird nicht empfohlen.

Was passiert im Körper

THC ist fettlöslich, passiert die Plazenta schnell und erreicht das fetale ECS ab der 14. Woche.

In der Muttermilch reichert sich THC an — bis 6 Tage nach Konsum nachweisbar.

Studienlage

Metaanalysen (Gunn 2016, Corsi 2019): geringeres Geburtsgewicht, höheres Frühgeburtsrisiko, häufigere NICU-Aufenthalte.

Ottawa Prenatal Prospective Study: Aufmerksamkeitsdefizite und schulische Leistung im Alter 6–12.

FAQ

Konsum vor Schwangerschaftserkenntnis?

Risiko einer einzelnen Exposition statistisch klein. Ab Feststellung stoppen, ehrliches Gespräch mit Gynäkolog:in.

CBD gegen Übelkeit?

Sicherheitsdaten fehlen. SGGG, ACOG raten ab. Zugelassene Alternativen (Doxylamin, Ingwer, B6).

Cannabis in der Schwangerschaft — was Studien zeigen