Faire Preise für Cannabis-Produzenten: Warum wir den Mittelmann abschaffen

CBD-Produzentenpreise sind in den letzten Jahren immer weiter gefallen, während Zwischenhändler maximale Profite einstrichen und Endkonsumenten kaum sparten. Dasselbe Muster im THC-Markt in USA, Kanada und den Niederlanden. So macht CannabisClub.ch es anders.

Der Schweizer CBD-Markt hat in den letzten Jahren ein stilles, aber brutales Muster gezeigt: Die Preise, die Produzenten für ihre Blüten erhalten, sind kontinuierlich gefallen – während die Marge der Zwischenhändler wuchs und die Endpreise im Laden kaum sanken. Genau dasselbe Spiel läuft im legalen THC-Markt in den USA, Kanada und den Niederlanden. Wir machen es anders.

Wer verdient eigentlich am Gramm?

Wenn ein Konsument im Shop 10 CHF für ein Gramm CBD bezahlt, bleibt beim Produzenten oft weniger als 1.50 CHF übrig. Die restliche Marge verteilt sich auf Grosshandel, Marken-Aufschläge, Filialmiete, Marketing und Listing-Gebühren. Die Person, die monatelang sät, pflegt, trimmt und trocknet, bekommt am Ende den kleinsten Anteil.

Das Muster im CBD-Markt

Übersetzt: Die Lücke zwischen dem, was Produzenten bekommen, und dem, was Konsumenten bezahlen, ist grösser geworden – nicht kleiner. Diese Lücke landet bei Zwischenhändlern, nicht bei den Menschen, die das Produkt tatsächlich herstellen.

Dasselbe Spiel im THC-Markt

In legalisierten Märkten wie Kalifornien, Colorado, Kanada und den Niederlanden sieht es nicht besser aus. Farmer, die vor wenigen Jahren noch 1’500 $/Pound bekamen, sind heute teils bei 200–400 $/Pound – während die Dispensary-Preise pro Gramm nur moderat fielen. Distributoren, Marken und Retail-Ketten haben den Mittelteil der Wertschöpfung vollständig vereinnahmt.

Das Resultat ist überall dasselbe: Familienbetriebe und kleine Craft-Produzenten verschwinden, während industrielle Anbieter mit Skaleneffekten und schlechterer Qualität übernehmen.

Warum das niemandem dient – ausser den Mittelmännern

Wie CannabisClub.ch das umdreht

Wir arbeiten direkt mit Schweizer Produzenten zusammen. Keine Zwischenhändler, keine Filialmiete, kein Markenaufschlag. Was wir bezahlen, geht zum allergrössten Teil direkt an die Menschen, die anbauen.

Leidenschaft verdient Unterstützung, nicht Ausbeutung

Die meisten Menschen, die in der Schweiz heute professionell Cannabis anbauen, machen das nicht für schnelles Geld. Sie machen es, weil sie an die Pflanze, an die Qualität und an eine erwachsene Cannabis-Kultur glauben. Wenn wir dieses Handwerk wollen, müssen wir es strukturell anders bezahlen – nicht mit Mitleid, sondern mit einem Marktmodell, das fair ist.

Was du als Mitglied damit zu tun hast

Jede Bestellung bei CannabisClub.ch ist eine kleine Entscheidung dafür, wie der zukünftige Markt aussehen soll: Konzentriert bei wenigen industriellen Distributoren – oder verteilt bei vielen leidenschaftlichen Produzenten, die fair bezahlt werden. Wenn auch THC im Schweizer Markt regulär wird, bleibt das Prinzip dasselbe: direkter Draht, faire Preise, geteilter Wert.

Willst du Teil eines fairen Modells sein? Hier geht's zur Mitgliedschaft →